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Limoncello selbstgemacht

Verena_Forster
Online Marketing Manager
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Ein tolles Geschmackserlebnis
Limoncello: Der Klassiker aus Kampanien selbstgemacht

 

Bei dem italienischen Digestif-Klassiker denken wir an Italia, die Amalfiküste und herb-fruchtige, hocharomatische Zitronen aus süditalienischer Provenienz. Limoncello ist bei Urlauberinnen und Urlaubern wie auch bei Einheimischen beliebt. Er konserviert magisch den Duft und die feinen Aromen der Zitrusfrucht für alle Jahreszeiten und schliesst jedes mediterrane Abendessen stilvoll und fruchtig ab. Das kann man auch alles selber machen. Wie? Erklären wir.

 

Die eigene Herstellung von Limoncello ist einfach, braucht aber Zeit. Die Mazeration, in welcher der Alkohol die ätherischen Öle aus den Zitronenzesten extrahiert, ist wesentlich für Geschmack und Farbe. Einige lassen die Zesten wenige Tage bis Wochen mazerieren, einige Rezepte schwören darauf, den Ansatz über zwei Monate zu lagern, bevor dieser mit Sirup erweitert wird und danach nochmals reift, bevor dieser in Flaschen abgefüllt wird. Wissenschaftliche Studien haben unterdessen gezeigt, dass drei bis vier Tage wohl bereits ausreichen, um sämtliche Aromen und Öle aus den Zitronenzesten herauszuziehen. Der Rest sind also Geschmacksache und Farbpräferenzen – aber auch tradierte Rezepte in Familien, Nonna-Geheimnisse, Überzeugung und vorhandene Zeit spielen hier eine Rolle.

 

Einige kommerzielle Hersteller werben damit, der Produktion ihres Limoncellos (ähnlich wie beim Whiskey) besonders viel Zeit zu geben. In einigen Familienrezepten werden sogar ein paar Olivenblätter hinzugefügt, um für den besonderen Geschmack zu sorgen. Und auch wenn die Cucina Italiana für ihre teils orthodoxen Traditionen und Regeln bekannt ist, der Fantasie der Likörmacher sind eigentlich keine Grenzen gesetzt. Gut ist, was gut schmeckt. Auch die bedeutendsten Klassiker von heute waren irgendwann mal Neuerfindungen.

 

Der italienische Digestif stammt ursprünglich aus Kampanien und wurde in den Städten Capri, Amalfi und Sorrento populär. Hier ist man stolz auf die heimischen kräftigen Zitronen wie die Limone di Sorrento und Sfusato Amalfitano. Für den selbst gemachten Limoncello eignen sich diese Sorten traditionsgemäss besonders gut. Aber auch jede andere wohl duftende und stets unbehandelte Zitrone eignet sich für den Likör.

Rezept für Limoncello

Zutaten:

Zubereitung:

Die Zitronen unter fliessendem Wasser reinigen und abtrocknen. Mit einem Sparschäler längs die Zesten abschneiden, dabei das Mesokarp (das Weisse von der Schale) nicht mit schälen und ggf. von der Zesten entfernen. In einem grossen Einmachglas Zesten und Alcool Fin ansetzen. An einem schattigen Ort ca. ein bis zwei Wochen lagern.

Nach der Mazeration wird der Zucker in einem Topf mit Wasser erhitzt, aufgelöst und aufgekocht. Den entstandenen Sirup abkühlen lassen und danach in das Einmachglas füllen. Kräftig schütteln und für die Reifung erneut für ein bis zwei Wochen am Mazerationsort lagern.

Nach der Reifung wird der Limoncello fein abgeseiht und kann in Flaschen abgefüllt werden. Die leuchtend gelb schimmernde Farbe ist sofort ein Blickfang. Im Kühlschrank gelagert hat er immer die richtige Serviertemperatur.

Drink-Empfehlung: «Limoncello & Tonic»

Limoncello_Tonic

Zutaten:

  • 5 cl Limoncello
  • 15 cl Tonic Water
  • Basilikumblätter
  • frische Eiswürfel
  • Garnitur: Zitronenrad

Zubereitung:

Eiswürfel in ein grossbauchiges Weinglas geben und mit Limoncello benetzen. Basilikumblätter, die kurz zuvor vorsichtig in der Handinnenfläche «aufgeklatscht» wurden, in das Glas geben. Mit Tonic Water auffüllen. Kurz umrühren, mit Zitrone garnieren und servieren.

 

Unsere Empfehlung für die Limoncello Herstellung:

Alcool Fin (alcool de bouche) Alcool Fin (alcool de bouche)
96% Vol.  |  100 cl  |  Bouteille en verre
CHF 49.00