1. Einen Shaker mit Eiswürfeln füllen.
2. Weisser Rum, Orgeat-Sirup, Triple Sec und Limettensaft in den Shaker geben.
3. Alles kräftig shaken, bis die Mischung gut gekühlt ist.
4. In ein Longdrink- oder Tiki-Glas mit frischen Eiswürfeln abseihen.
5. Dunklen Rum vorsichtig über den Drink floaten.
6. Mit Minzzweig, Limettenscheibe oder Cocktailkirsche garnieren.
Serviertipps
Der Mai Tai wird idealerweise bei 6–8 °C serviert. Als Glas eignet sich ein Tumbler oder ein sogenanntes Old-Fashioned-Glas, das mit Eiswürfeln oder Crushed Ice gefüllt wird. Der Drink wird im Shaker zubereitet und direkt ins Glas abgeseiht. Zur Garnitur gehören klassischerweise eine Limettenscheibe, Minze oder eine Orangenzeste. Auch eine halbe Cocktailkirsche kann produktspezifisch eingesetzt werden.
Geschmacksprofil
- Dunkler Rum: Vollmundig, mit Noten von Melasse, Trockenfrüchten und leichter Würze.
- Weisser Rum: Mild und neutral, sorgt für Leichtigkeit im Gesamtbild.
- Limettensaft: Frisch und zitrisch – bringt Säure und Ausgleich zur Süsse.
- Orangenlikör (z. B. Curaçao): Fruchtige Tiefe mit leichter Bitterkeit.
- Mandelsirup (Orgeat): Weiche, nussige Note mit milder Süsse.
'Mai Tai' Varianten
Der klassische Mai Tai wurde über die Jahrzehnte unterschiedlich interpretiert. Die folgenden Varianten setzen jeweils eigene Akzente:- Royal Mai Tai: Mit einem höheren Anteil an dunklem Rum – für kräftigere Aromen.
- Tropical Mai Tai: Ergänzt mit Ananas- oder Mangosaft – fruchtiger und süsser.
- Smoky Mai Tai: Mit getorftem Rum – für eine rauchige Komponente.
- Mai Tai Float: Mit einem Rum-„Float“ auf der Oberfläche – für visuelle Tiefe und Schichtung.
- Alkoholfreie Variante: Auf Basis von Mandelsirup, Limettensaft, Orangensaft und Soda – optisch und geschmacklich angelehnt.
Herkunft Mai Tai
Der Mai Tai wurde in den 1940er-Jahren in Kalifornien entwickelt, mit starkem Bezug zur Tiki-Kultur. Die Urheberschaft wird oft dem Barkeeper Victor J. Bergeron zugeschrieben, bekannt als „Trader Vic“. Der Name stammt aus der tahitianischen Sprache und bedeutet sinngemäss „gut“ oder „ausgezeichnet“ – bezogen auf den Geschmack des Produkts. Ziel war es, die Komplexität und Qualität von Rum in einem ausgewogenen Drink hervorzuheben.
Passendes Essen
Der Mai Tai passt durch sein komplexes Zusammenspiel aus Süsse, Säure und Würze besonders gut zu Gerichten mit aromatischer Tiefe:- Fleischgerichte: Gegrilltes Schweinefleisch, marinierte Hähnchenspieße oder asiatisch gewürztes Rind
- Vegetarisch: Gebratener Reis, Nudelpfannen mit Sojasauce oder Gemüse in Erdnusssauce
- Vegan: Tofu mit Teriyaki-Glasur, Currygerichte mit Kokosmilch oder gebratenes Gemüse mit Sesam
- Käse: Gereifter Gouda oder Hartkäse mit süss-pikanten Chutneys
- Süsses: Ananaskuchen, Bananenbrot oder Kokosgebäck